Limoges

Vuthéara © CRT Limousin

«Stadt der Künste und Geschichte» Die Porzellan - und Emaille Manufakturen der grössten Stadt im Limousin genießen Weltruf ! Aber es gibt in dieser geschichtsträchtigen Stadt noch weit mehr zu entdecken:

Zum einen das «Quartier de la Cité» mit seiner gotischen Kathedrale Saint-Etienne, den wunderschönen Bischofsgärten und seinen mysteriösen unterirdischen Kellern, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden können. In diesem Viertel findet an jedem 2ten Sonntag im Monat ein Flohmarkt statt.

Zum anderen das «Quartier du Château« mit seinen alten Häusern und engen Gassen. Sehenswert sind die Kirchen Saint-Michel, in der die Reliquien von Saint-Martial aufbewahrt werden und Saint-Pierre. In diesem Viertel befinden sich auch die berühmte Rue de la Boucherie mit der Kapelle Saint-Aurelien und die Markt-Halle am Place de la Motte – ein wahrer Tempel für alle Feinschmecker. Im frühen Mittelalter stand hier eine Turmhügelburg, von Palisaden geschützt, die dem Viertel ihren Namen gab: Quartier du Château.

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der Art-Déco Bahnhof Gare Bénédictins mit seinem Glockenturm, dem Campanile. Limoges zeichnet sich aber auch durch seine zahlreichen Restaurants, Cafes, Brasserien, Kinos und sein Theater aus, die über die Stadt verteilt, in pittoresken Gassen und an architektonisch interessanten Plätzen liegen.      

Limoges besitzt nicht weniger als 17 denkmalgeschützte Monumente und architektonisch sehr interessante Museen (Musée des Beaux Arts, Musée National de la Porcelaine Adrien Dubouché) mit herausragenden Beständen.

Es lohnt sich auch ein Besuch auf dem Friedhof von Louyat, dessen einzigartiger Grabschmuck aus Porzellan durch den bekannten französischen Theater- und Filmregisseur Patrice Chéreau in seinem Film «Wer mich liebt nimmt den Zug» verewigt wurde.

Infos : Stadtführungen in deutscher Sprache können vereinbart werden.

Fremdenverkehrsbüro von Limoges

12 Boulevard de Fleurus 87000 Limoges
Tel: 05 55 34 46 87

info@limoges-tourisme.com / www.tourismelimoges.com

Brive-La-Gaillarde

Brive, das bereits den Charme des Südens verbreitet, liegt mit seinem historischem Zentrum im Südwesten der Region am Fluss Corrèze, der am Ortsende in die Vézère mündet. Der Rhythmus des Städtchens wird durch zahlreiche Messen und Ausstellungen bestimmt, darunter die alljährlich stattfindende Buchmesse von Brive.

Die farbenprächtigen Märkte von Brive fanden in den Chansons von George Brassens ihren musikalischen Widerhall. Kaum ein Bewohner der Stadt, der nicht eingefleischter Fan des lokalen Rugby-Teams wäre. Das Leben der Stadt macht ihrem Namen ohne Zweifel Ehre (gaillard = munter). Stürzen Sie sich in dieses geschäftige Treiben und lassen Sie sich vom beinahe mediterranen Ambiente anstecken.

Die geschmackvoll renovierte Fußgängerzone mit ihren ockerfarbenen Renaissancehäusern und den bläulichen Schieferdächern bieten dazu den angemessenen Rahmen. In einem dieser Gebäude aus der Renaissance befindet sich das städtische Musée Labenche, mit einer umfangreichen Ausstellungen zur Stadtgeschichte von Brive und verschiedenen anderen Dauerausstellungen, die sich mit der Geschichte der Region und ihrem Kunsthandwerk beschäftigen.

Von Mitte Juli bis Anfang August verwandelt sich die Stadt in einen Strand und wird zum Magneten der ganzen Region. Das Brive Festival mit seinen Beach-Sport-Events und großartigen Konzerten lockt alle Altersklassen in den Ort.

www.brive-tourisme.com / www.brivefestival.com

Aubusson

M Bohn © CRT Limousin

Aubusson, an den Ufern der Creuse gelegen, ist aufgrund seiner Tapisserie-Manufakturen weltberühmt. Der Ursprung der Bildwirkerei reicht hier zurück bis ins 15. Jahrhundert. Zeitweise war Aubusson Lieferant des französischen Königshofes. Die traditionellen Muster der Wandteppiche aus Aubusson wurden um 1939 von Jean Lurçat modernisiert. Seit 2009 gehört das Handwerk in Aubusson zum Welt-Kulturerbe der UNESCO.

Das Stadtzentrum und die Fußgängerzone mit ihrer Renaissance-Architektur laden zum Flanieren ein. Die Freunde edler Wandteppiche finden beim Besuch der Ateliers, Galerien und Manufakturen und nicht zuletzt im Teppichmuseum (Cité International de la Tapisserie) den Stoff ihrer Träume.

Fremdenverkehrsbüro von Aubusson

www.tourisme-aubusson.fr

Cité international de la Tapisserie

www.cite-tapisserie.fr

Collonges-la-Rouge

B Chanet © CRT Limousin

Collonges-la-Rouge - südöstlich von Brive-La-Gaillarde - trägt seine Besonderheit im Namen. Die rötliche Farbe seiner Mauern und Türme begrüßt den Besucher bereits von weitem. Seine Erbauer haben den roten Sandstein aus dem Bergmassiv hoch über dem Dorf gebrochen. Die alte Stadtmauer verfügt über zwei mittelalterliche Tore, durch die einst Walnuss- und Weinhändler die Stadt betraten. Die Erbauung der Kirche und des Klosters reicht ins 8. Jahrhundert zurück. Das Dorf lädt zum Schlendern und zum Verweilen in den kleinen Cafés ein.

Office de Tourisme

www.ot-pays-de-collonges-la-rouge.fr

Curemonte

P Pécher © CRT Limousin

Nicht weit von Collonges-la-Rouge, hoch über den Tälern der Flüsse Sourdoire und Maumont ragt die stattliche Festungsanlage von Curemonte auf. Sie besteht aus drei Burgen, die auf einem lang gestreckten Felsgrat liegen: das Schloss Saint-Hilaire (14.Jh.) mit seinem mächtigen Donjon (Wohnturm), die Burg von Plas (15.Jh.) mit ihren runden Türmen und das mit steinernen Fensterkreuzen kunstvoll verzierte Château-La-Johannie (16.Jh.).

www.vacances-en-correze.net

 Saint-Robert

Bereits seit 1930 steht Saint-Robert unter Denkmalschutz. Es liegt, nordöstlich von Brive,  pittoresk auf einem Hügel, umgeben von Wäldern. Die romanische Wehrkirche Sainte-Marie ist seit dem 12. Jh. fast gänzlich unverändert geblieben. Neben dem Kirchturm besitzt sie einen Verteidigungsturm, der von den religiösen Auseinandersetzungen des Mittelalters zeugt.

www.tourismeobjat.com

Ségur-le-Château

Fährt man von Saint-Robert noch ein Stück weiter gen Norden kommt man nachSégur-le-Château. Dank seiner Lage auf einem Felskamm konnte der Ort stets seinen Angreifern trotzen. Wie eine zweite Mauer schmiegen sich die Häuser des Ortes dicht um die Schlossruinen. Wer die engen verwinkelten Gassen, die „charrierous", zum Dorfkern hochspaziert, entdeckt steile Schindeldächer, gotische Eingangsportale und großbürgerliche Adelshäuser aus dem 15. - 18. Jahrhundert.

www.tourisme-saint-yrieix.com